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Über diese Webseite

„Das Menschliche behaupten“ ist der fortlaufende Blog von Arnold Schiller – seit 2013. In über zwölf Jahren sind über 400 Beiträge entstanden, von kurzen Notizen bis zu Langessays über 3000 Worten.

Noch ältere Texte (vor 2013) liegen außerhalb dieses Blogs: unter alt/index.html sowie verlinkt unter arnold-schiller.de/publikum (Texte von publikum.net).

Was hier steht

Wer stöbert, trifft auf ein breites Spektrum:

  • Politik und Soziales – Piratenpartei und Landtagswahlkampf 2013, Hartz IV, Bürgergeld, Rente, Armut, Grundeinkommen
  • Rechtsextremismus und Demokratie – AfD, Brandmauer, Nationalsozialismus, in Form von Analyse, Kommentar und Gedicht
  • Wirtschaft und Geld – Steuern, Schulden, Vermögen
  • Philosophie – die Frage, was Wert und Maß sind, dazu Logik und Sprache
  • Technik – Linux, Netzpolitik, Datenschutz, Bastelberichte
  • Energie und Klima
  • KI und Plattformen – Reichweite, Algorithmen, Sprachmodelle, Wikipedia
  • Erzählendes – Dystopien wie „Nolympia“ und „Die Achse“

Der Ton wechselt. Manche Texte sind sauber belegte Sachanalysen, andere sind Kommentare, wieder andere ausdrückliche Rants. Beiträge zu Tagesthemen sind Momentaufnahmen und können veraltet sein. Das angegebene Datum zeigt, wann ein Text erschienen ist – nicht immer, wann er geschrieben wurde.

Wie die Texte entstehen

Der Autor nutzt KI-Werkzeuge für Ordnungs- und Recherchearbeit und prüft Belege nach. Quellen sollte man trotzdem selbst ansehen.

Zur Länge: Der Median liegt bei rund 620 Wörtern (etwa vier Minuten Lesezeit). Die Verteilung ist allerdings schief – über die Hälfte der Beiträge (54,8 %) überschreitet 4.000 Zeichen, ein gutes Drittel (35,1 %) liegt zwischen 1.500 und 4.000 Zeichen. Nur rund 10 % sind kürzer als 1.500 Zeichen. Die längsten Texte erreichen 15.000 bis über 70.000 Zeichen.

Zur Belegdichte: 40 % der Beiträge enthalten Fußnoten, insgesamt 515 Fußnoten über alle Artikel. Das ist der dokumentarische Teil der Arbeit.

Zum Zeitverlauf: Die Produktion ist nicht gleichmäßig. Auf eine Aufbauphase (2013–2018, mit einem Höhepunkt 2018) folgen Jahre geringerer Aktivität (2019–2020, 2023–2024), dann eine deutliche Verdichtung: 2025 mit 67 Beiträgen, 2026 mit 148 Beiträgen – allein 2026 also fast ein Drittel des gesamten Blogs. Der Blog ist in den letzten zwei Jahren stark gewachsen.

Der gemeinsame Faden

Wer alles liest, erkennt hinter der thematischen Vielfalt eine wiederkehrende Haltung: den Versuch, das Menschliche gegen Vermessung, Funktionalisierung und Abstraktion zu behaupten. Ob Sozialverwaltung, Algorithmus, Partei-Strategie oder Wikipedia-Eintrag – immer wieder stellt sich dieselbe Frage: Was bleibt vom Menschen, wenn er zur Zahl, zum Fall oder zum Output wird?

Die Plattform ist die Litfaßsäule. Das Theater findet in den Texten statt.